//Putzplan – Tipps für den sauberen Haushalt

Putzplan – Tipps für den sauberen Haushalt

Um regelmäßige Konflikte beim Zusammenleben in einer WG, Familie oder Pärchenhaushalt im Vorfeld zu vermeiden, ist ein Putzplan hilfreich. Doch auch allein Lebende profitieren davon, die Aufgaben im Haushalt sinnvoll zu strukturieren. Nur bei Bedarf zu putzen fällt meist schwerer, da die Regelmäßigkeit fehlt. Ein Putzplan lässt ungeliebte Arbeiten zur Routine werden. Wer erst dann putzt, wenn es wirklich nötig ist, muss außerdem viel mehr Aufgaben auf einmal bewältigen. Dabei sinken meist Motivation und Stimmung. Die Hausarbeit in kleine, aber regelmäßige Tätigkeiten aufzuteilen fällt meist leichter. Ein Putzplan ist dabei eine wertvolle Hilfe. Mit nur wenigen täglichen Aufgaben lässt sich die Wohnung dauerhaft sauber halten. So sind Sie auch auf Überraschungsbesuche bestens vorbereitet.

Worauf vor der Erstellung eines Putzplans zu achten ist

Wer mit einer Person zusammenzieht oder eine WG gründet, erstellt idealerweise bereits vor dem Umzug einen Putzplan. Auch wenn viele Menschen davon ausgehen, dass sich die Pflichten im Haushalt wie von alleine regeln lassen – oft entstehen Konflikte aufgrund falscher Erwartungen. Denn jeder hat andere Vorstellungen davon, wie häufig oder gründlich die verschiedenen Wohnbereiche gesäubert werden sollen. Um nach dem Umzug keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte der Putzplan so früh wie möglich besprochen werden.

Wer Kinder hat, muss bedenken, dass diese nicht jede Aufgabe erledigen können. Die Kinder jedoch regelmäßig in die Hausarbeit miteinzubeziehen, ist pädagogisch sehr sinnvoll, um die Selbständigkeit und Teamfähigkeit zu fördern. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, die Aufgaben altersgerecht zu verteilen.

Überlegen Sie sich mit Ihren Mitbewohnern, ob Aufgaben fest verteilt oder dauerhaft erledigt werden. Tauschen Sie sich aus, wer welche Tätigkeiten gerne macht oder gar nicht mag. Wenn persönliche Abneigungen und Vorlieben im Putzplan berücksichtigt werden, fällt die Hausarbeit leichter.

Außerdem verfügt jeder Haushalt über individuelle Besonderheiten, die beim Putzplan mitberücksichtigt werden müssen. Wer haarende Haustiere hat, sollte jeden Tag Staub saugen. Auch die Reinigung des Katzenklos oder Aquariums sollten Sie im Putzplan integrieren.

Putzplan nach Zeit oder Raum

Bestimmte Aufgaben wie Geschirr waschen oder das Sauberhalten der Küchenarbeitsplatte fallen täglich an. Um sich zuhause wohlzufühlen, sollten bestimmte Bereiche in der Wohnung mindestens einmal pro Woche gereinigt werden. Dazu zählen zum Beispiel alle Böden, das Bad und die Küche. Fenster putzen, Backofen reinigen, den Kühlschrank abtauen und reinigen oder im Keller putzen ist nicht so oft notwendig. Daher macht es Sinn, Putzpläne für verschiedene Zeitzyklen aufzustellen, zum Beispiel für jeden Tag, jede Woche, alle 3 Monate, usw.

Der Putzplan sollte außerdem realistisch und flexibel gestaltet werden. Fragen Sie sich, ob die Zeiten zu Ihrem Alltag passen und eingehalten werden. Immer samstags das Bad zu putzen ist womöglich etwas zu starr, falls Sie etwas unternehmen möchten. Eine andere Option wäre, eine bestimmte Aufgabe auf das Wochenende zu legen. Dann kann diese in der Zeit von Freitag bis Sonntag erledigt werden und ermöglicht mehr Flexibilität.

Achten Sie darauf, dass bestimmte Aufgaben zusammengehören und daher auch von derselben Person umgesetzt werden sollten. Es ist eher ungünstig, wenn eine Person den Boden wischen will, aber erst darauf warten muss, bis der andere Bewohner staubsaugt.

Wer nicht ständig darüber nachdenken möchte, was er heute zu tun hat, kann auch einen Putzplan nach Bereichen verfassen. Dann ist jeder Beteiligte einige Zeit lang für einen Raum zuständig, zum Beispiel für die Küche.

Wenn der Putzplan nicht funktioniert

Wenn Sie später bemerken, dass der Putzplan im Alltag nicht gut umzusetzen ist, sollte er neu verfasst werden. Manchmal liegt das Problem jedoch weniger in seiner Alltagstauglichkeit, sondern darin, wenn einzelne Personen ihren Aufgaben nicht nachkommen. Hierbei könnte es eine Lösung sein, dass für jede unbearbeitete Tätigkeit Geld in die Haushaltskasse gezahlt werden muss. Andererseits kann es auch sinnvoll sein, eine Putzhilfe zu engagieren, um den Frieden zuhause wiederherzustellen.

2019-06-28T09:06:02+02:00
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